Reisebericht & Trip-Report: Cádiz (Costa de la Luz) / Spanien

Ein relativ spontaner Wochendtrip führte uns im August nach Andalusien. Lufthansa fliegt dieses Jahr während der Sommerferien im Juli und August erstmals von Frankfurt nach Jerez de la Frontera (XRY). Zweimal wöchentlich, nämlich freitag- und sonntagnachmittags startet der Airbus A321 in die andalusische Stadt – perfekt also für einen Wochenendtrip!

Da Jerez nicht direkt am Meer liegt, entschieden wir uns, einen Mietwagen bei Hertz zu buchen und direkt an die Küste, nach Cádiz zu fahren. In Cádiz standen zwei Übernachtungsmöglichkeiten zur Wahl: ein Hotel der spanischen Kette Barcelò am Strand (Expedia: 160 Euro DZ/Nacht) oder eine Ferienwohnung  (Booking.com: ca. 90 Euro DZ/Nacht) mitten in der Altstadt. Aufgrund des deutlich günstigeren Preises entschieden wir uns für die Ferienwohnung.

Nach einem entspannten, knapp dreistündigen Flug mit LH1158 inklusive zweier Sandwiches, Rotwein und Wasser ging es nach Ankunft direkt über das Vorfeld zum Terminal, vorbei an der Gepäckausgabe (wir reisten nur mit Handgepäck) und über den Parkplatz der Mietwagenfirmen zum Hertz-Shuttle. Hertz hat seine Vermietung nämlich nicht im Flughafenterminal, sondern an einer Shell-Tankstelle zirka fünf Minuten Fahrtzeit entfernt. Der kostenlose Shuttle bringt die Kunden dorthin. Dank Hertz Gold ging die Anmietung schnell vonstatten. Zudem bekamen wir noch ein kostenloses Upgrade von einem Ford C-Max auf einen BMW X1!

Die Fahrt nach Cádiz führte über die Autobahn A-4 und dauerte nur eine gute halbe Stunde. In der Stadt angekommen parkten wir das Auto im Parkhaus und machten uns auf den Weg durch die (fast) Auto-freie Altstadt zu unserem Apartment. Die Ferienwohnung ist im „Casa Palacio Cádiz“ gelegen, einem Haus, in dem sich ausschließlich Ferienwohnungen befinden. Unsere Wohnung befand sich im ersten Stock. Der Wohnbereich mit Kochecke, Esstisch, Sofa und kleinem Flachbildfernseher, sowie die zwei Schlafzimmer und das Bad waren modern und stilvoll eingerichtet.

Nach kurzer Erfrischungspause in der Wohnung ging es dann auch schon auf Erkundungstour, im Zickzack durch die engen Gassen und über die großzügigen Plätze der Altstadt, bis hin zum Meer. Nach der ein oder anderen Fotosession vor dem Sonnenuntergang entlang der Promenade machten wir uns auf die Suche nach einer Tapas-Bar. Wir fanden ein kleines Restaurant, welches auch noch freie Sitzplätze auf der Straße hatte. Das Restaurante 1812 bot leckeres Essen, süßen Tinto de Verano und/oder erfrischende Cervezas. Anschließend zogen wir weiter durch die Straßen um noch einen Wein zu trinken, bevor wir den Abend in einer Strandbar in der Neustadt ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen frühstückten wir bei „Panaria“ um die Ecke unserer Unterkunft und teilten uns dann auf, ein Teil von uns erkundete die Sehenswürdigkeiten der Stadt, während der andere sich direkt auf den Weg zum Strand machte. Nach einem längeren Fußmarsch an der Promenade und dem Strand entlang bis zu „La Victoria“, einem der beliebtesten Strandabschnitte von Cádiz. (Tipp: noch schöner sind die Dünen im Süden der Stadt Richtung San Fernando).

Nach ausgiebigem Sonnetanken ging es am Abend dann noch einmal quer durch die Altstadt mit dem Ziel Restaurante Sopranis. Eine Empfehlung unseres Vermieters, die wir auf jeden Fall bestätigen können. Bei Sopranis kann man in stylischem Ambiente Tapas und Rioja genießen. Danach ging es wieder Richtung Strand in eine der Bars um dort den letzten Abend zu zelebrieren.

Da der Rückflug erst am späten Nachmittag (um 17:50 Uhr) anstand, entschieden wir uns am nächsten Morgen noch die Festung von Cádiz zu besuchen und anschließend mit dem Auto an der Küste entlang Richtung Süden zu fahren. Ziel war der Strand von La Barrosa. Dort genossen wir noch einmal das Meer und die Sonne, bevor wir uns auf den 40minütigen Weg zum Flughafen machten.

Jerez wird, wie oben erwähnt, nur für zwei Monate von Lufthansa angeflogen, daher kann man weder online noch am Check-in Kiosk selbst einchecken. Stattdessen gibt es klassische Check-in Schalter im kleinen Terminal. Wir befürchteten längere Wartezeiten und wurden positiv überrascht, dass wir trotz relativ langer Schlange innerhalb von zehn Minuten eingecheckt und mit Bordkarten in der hand durch die Sicherheitskontrolle marschieren konnten.

Im Sicherheitsbereich des Flughafens wartet ein kleiner Duty Free Shop mit einer guten Auswahl an spanischen Spezialitäten (Schinken, Manchego Käse, Olivenöl und natürlich dem lokalen Sherry), sowie den gängigen Angeboten anderer Flughäfen.

Das Boarding für den Rückflug begann pünktlich und trotz fast voller Maschine konnten wir tatsächlich überpünktlich hinter der verspäteten Ryanair (mit Ziel Barcelona) abheben. Der Flug verlief gewohnt ruhig. Während wir den Snack an Bord, einen leckeren Hot Dog mit Senf, genossen, zog unter uns zunächst das spanische Festland, die französische Küste und Frankreich unter uns vorbei. Pünktlich zum wunderschönen Sonnenuntergang hinter dem Feldberg landeten wir mit Skyline-Blick auf der Nordwest-Bahn des Frankfurter Flughafens.

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